Wein-Plus.de    Wein-Plus.com    Suche    Kontakt    Andere Seiten
Proben einsenden
Der Weinführer
Entstehung
Wie wird getestet
Bewertung
Händler finden

Bewertung - neutral und unabhängig

Erfolg sagt mehr als 1000 Argumente

  • Dieser Führer ist immer topaktuell. Über das Internet haben Sie ständigen Zugriff direkt auf die Verkostungsdatenbank. Das ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber Weinführern in Büchern, bei denen die Weine oft schon bei Erscheinen des Buches ausverkauft sind.
  • Jeden Monat besuchen Besucher die Wein-Plus Plattform. Damit erscheint der Weinführer in einem sehr gut frequentiertem Umfeld,
  • Der Wein-Plus-Führer ist bei den Spitzenerzeugern allgemein anerkannt und wird von diesen durch Einsendung von Probeflaschen unterstützt.

Optimale Verkostungsbedingungen

  • Jeder Wein wird grundsätzlich nur im Wein-Plus Proberaum verkostet. Bewertungen von Verkostungen auf Messen oder beim Erzeuger selbst, wie diese bei anderen Weinführern üblich sind, sind beim Wein-Plus Führer absolut tabu!
  • Jeder Wein wird blind verkostet, d.h. zum Zeitpunkt der Bewertung weiß der Autor nicht, um welchen Wein und um welchen Erzeuger es sich handelt.
  • Die Weine werden grundsätzlich in zusammenhängenden Flights, gemeinsam mit ähnlichen Weinen, also gleiche Rebsorte, gleiches Anbaugebiet sortiert nach sinnvollen Kriterien (Alkohol, Zucker) verkostet.
  • Fassproben werden nicht zur Verkostung zugelassen.
  • Pro Arbeitstag (ca. 8 Stunden) werden nur ca. 50 Weine verkostet. Der Autor hat also viel Zeit und Ruhe für jeden einzelnen Wein.
  • Das Verkostungssystem ist voll EDV-gestützt. Ein ausgeklügeltes System mit Probenummern und Kontrollzahlen verhindert Verwechslungen und Eingabefehler weitgehend.
  • Bei den Proben sind Gäste, die sich einen Eindruck über die Verkostungsbedingungen machen wollen, jederzeit willkommen.

Zuverlässiger und erfahrener Autor

  • Marcus Hofschuster hat sich ein gutes Renommee als zuverlässiger Verkoster aufgebaut. Seine Bewertungen sind als nachvollziehbar, wiederholbar und zuverlässig anerkannt.

  • Regelmäßig erfolgen Gegenproben. Der Autor bekommt dazu einen Wein, den er Tage vorher bereits verkostet hatte; natürlich ohne sein Wissen. Die Beschreibung und Bewertung muss dann der ursprünglichen Beschreibung und Bewertung sehr ähnlich sein.
  • Die Verkoster arbeiten hauptberuflich für diesen Führer.

Die Klassifizierung der Erzeuger

Nur Die Erzeugerklassifikation gibt dem Leser auf den ersten Blick eine Information über das Qualitätsniveau eines Betriebes.

Die Klassifizierung beruht also auf einer längerfristigen Erfahrung auf Basis von Blindproben unter den strengen Bedingungen, wie diese für diesen Weinführer gelten.

Die Spanne reicht von bis .

Sie beruht ausschließlich auf den Weinen, die blind im Erlanger Verkostungsraum probiert wurden. Dazu sollten von jedem klassifizierten Betrieb möglichst ausreichend Weine aus den letzten Jahrgängen vorliegen. Werden Weine eines Jahrganges nicht eingeschickt, führt das zu einer Abwertung.

Wenn noch kein repräsentatives Spektrum von Weinen oder Jahrgängen eingeschickt wurden, kann eine vorläufige Klassifizierung erfolgen. Diese wird mit nicht ausgefüllten Sternen ( bis ) dargestellt.

Guter Erzeuger
Produzent mit entweder beständig guten Weinen, oder mit sehr schwankenden Ergebnissen, wobei die positiven Seiten überwiegen und einfachen Weinen oder Jahrgängen weit Überdurchschnittliche bis Ausgezeichnete gegenüberstehen müssen. Bei sorgfältiger Auswahl lohnt sich ein Einkauf.

Sehr guter und zuverlässiger Erzeuger
Regelmäßig weit überdurchschnittliche bis ausgezeichnete Qualität, doch auch schwächere Weine und Jahrgänge können vorkommen. Ein Einkauf lohnt sich meistens.

Erzeuger von nationaler Klasse
Die Weine sind auf konstant hohem Niveau und gehören in der Regel zu den Besten ihrer jeweiligen Kategorie im Land. Schwächen gibt es kaum, können in problematischen Jahrgängen jedoch vorkommen. Diese müssen jedoch in guten Jahren mit überragenden Sortimenten ausgeglichen werden, damit ein Betrieb den Status halten kann.

Erzeuger von internationaler Klasse
Produzent von erstklassigen Weinen, die auch im internationalen Vergleich regelmäßig zu den Besten ihrer Art gehören. Auch hier kann man stets blind kaufen, da mittelmäßige Weine - wenn überhaupt - die absolute Ausnahme sind.

Erzeuger von Weltklasse.
Die Weine dieser Betriebe zählen Jahr für Jahr zu den absolut besten ihrer Art und sind in der Spitze nahezu konkurrenzlos. Doch auch die einfacheren Gewächse sind stets exzellent. Schwächen gibt es praktisch nicht und mittelmäßige Weine kommen so gut wie nie vor.

Erzeuger ohne Stern produzieren immer wieder empfehlenswerte Weine, lassen aber die nötige Konstanz vermissen. Auch wirklich schwache Gewächse kommen häufig vor. Hier ist sorgfältige Auswahl, oder besser eine Probe vor dem Einkauf dringend geraten.

Natürlich wird die Klassifizierung permanent entsprechend der eingereichten und probierten Weine überarbeitet, kann also jederzeit auch noch nachträglich verändert werden.

Das Bewertungssystem für die Weine

Die Weine werden nach dem 100-Punkte-System benotet. Dabei fängt der nutzbare Bereich, wie international üblich, bei 50 Punkten an. Die Gesamtnote setzt sich aus folgenden Einzelbewertungen zusammen:

  • Auge: 5 Punkte

  • Nase: 15 Punkte

  • Mund: 25 Punkte

  • Gesamteindruck und Potenzial: 5 Punkte

Anmerkung: Da es jedem Produzenten möglich ist, durch exzessives Schönen und Filtern einen Wein mit strahlender Erscheinung zu erzeugen, messe ich dieser nur marginale Bedeutung bei. So erhält jeder Wein ohne gravierende Farbmängel 5 Punkte zugestanden.

Das bedeuten die Punktnoten

Im Führer werden nur Weine aufgenommen, die eine Mindestpunktzahl von 70 Punkten erreicht haben. Daher findet der Bereich zwischen 50 und 70 Punkten hier keine Berücksichtigung.

Die Bewertung erfolgt nach dem aus den USA stammenden und dem dortigen Schulnotensystem entlehnten 100-Punkte-Schema. Es scheint hierbei weltweit verschiedene Auffassungen darüber zu geben, wie streng dieses System interpretiert werden sollte. Ich für meinen Teil ziehe eine strenge Interpretation vor, was dazu führt, dass hier die empfehlenswerten Weine bereits bei 75 Punkten beginnen und alles über 80 Punkten bereits als "sehr gut" eingestuft ist und großen Genuss bereitet. Bitte halten Sie sich diese Benotungspraxis stets vor Augen, wenn Sie diesen Führer benutzen, da dies für das Verständnis der Bewertungen unerlässlich ist.

70-74 Punkte

Passabel
Ohne echte Fehler, aber dennoch eher nichtssagend, neutral und in vielen Fällen einfach dünn. In der Regel ohne Rebsortentypizität. Bei Preisen unter 5 Euro annehmbar.

75-79 Punkte

Ordentlich bis gut
Saubere, sortentypische und harmonische Weine für jede Gelegenheit. Durchweg empfehlenswert, vor allem, wenn die Preise 6 Euro nicht überschreiten.

80-84 Punkte

Sehr gut
Reintönige, harmonische Weine mit erkennbarem Charakter und Stil. Jederzeit ein Trinkvergnügen. Unter 10 Euro ein günstiger Kauf.

85-89 Punkte

Ausgezeichnet
Spitzenweine von ausgesuchter Qualität, die die Aufmerksamkeit eines jeden anspruchsvollen Weintrinkers verdienen. Bis 15 Euro stets eine Gelegenheit.

90-94 Punkte

Hervorragend
Erstklassige Weine, die zu den besten ihrer Art gehören. Perfekte Balance, absolute Reintönigkeit und ein unverwechselbarer Charakter müssen gegeben sein. Unter 25 Euro immer ein Schnäppchen, doch auch bis etwa 40 Euro nicht wirklich teuer.

95-99 Punkte

Groß
Weine von Weltklasse, die ein unvergessliches sinnliches Erlebnis gewährleisten und in der Lage sind, jeden Weinliebhaber völlig in ihren Bann zu ziehen. Sie sind Preise von 50 Euro und darüber einfach wert.

100 Punkte

Einzigartig
Weine, von denen zu denken, man könnte sie in irgendeiner Form besser machen, meine Vorstellungskraft übersteigt.

 

Bitte beachten Sie, dass dieses Bewertungssystem viel strenger ist, als andere international übliche 100-Punktesysteme. Hier z.B. ein Vergleich aller getesteten Weine zwischen Wein-Plus und dem Wine Spectator:


Quelle: Eigene Zahlen und Wine Specator, Ausgabe Jan/Feb 2006